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Merkur und die Alchemie

merkurDie Alchemisten des Mittelalters wollten in ihren Experimenten aus Blei Gold machen. Auch sie kannten ein Element namens ‚mercurius'. Damit war sowohl die prima materia - also der Urstoff (Blei) als auch das Endergebnis(Gold) gemeint.
Es gibt eine sehr schöne Übung, mit der man an bestehenden Problemen und Denkmustern arbeiten kann. Ich habe sie im Buch ‚Innere Planeten' von Liz Greene und Howard Sasportas gefunden.

Sie ist alchimistisch in dem Sinne, dass sie etwas aufgreift, das wir nicht mögen oder bei dem wir nicht auf festem Boden stehen (die prima materia: Blei oder Ausscheidungen), und es in Gold verwandeln, indem wir es anders betrachten, indem wir sehen, dass das Problem eine Möglichkeit sein könnte, um positive Eigenschaften zu entwickeln, die wir vielleicht nicht entwickeln würden, wenn wir das Problem nicht hätten. Die Übung kann auch helfen, den Gegensatz zwischen Gut und Böse aufzuheben.

Wichtig ist, dass Sie vor der Übung alle unbewussten Blockaden klären (negative oder selbstzerstörerische Behauptungen in bezug auf das Leben und auf sich selbst, die Ihnen nicht bewusst sind), die das verhindern, was Sie bewusst erreichen wollen.

Übung

merkurDenken Sie an eine Sache, die Ihnen Schwierigkeiten bereitet und stellen Sie sich dann folgende Fragen:

  • Was zwingt mich, das Problem zu lernen?
  • Was würde ich entwickeln müssen, um in der Lage zu sein, besser mit dem Problem umgehen zu können?
  • Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit, um darüber nachzudenken.
  • Machen Sie sich ein paar Notizen, die dazu beitragen würden, die Angelegenheit, die Ihnen Sorgen bereitet, zu lösen oder zu erleichtern.

Betrachten Sie anschließend Ihre Notizen und fragen Sie sich:

"Sind dies gute Dinge, die zu lernen mich das Problem zwingt?
Sind es gute Eigenschaften oder Fähigkeiten, nach denen das Problem verlangt, gute Qualitäten, die ich entwickeln und meistern soll?"

Weiter mit Begegne deinem inneren Merkur

 
 
 
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